Vergangene Erfahrungen, die die Gesundheit lebenslang beeinflussen ....

Negative Erlebnisse der Kindheit sog. Kindheitstraumata können sich nicht nur durch psychische Erkrankungen wie Angststörungen, Panikattacken oder Depressionen zeigen. Vielmehr zeigen sie sich auch in einer langfristigen Veränderung des Immunsystems z. B. in Form erhöhter Anfälligkeit für Gesundheitsprobleme im späteren Leben.

 

Wie eine Studie zeigt, war ein erhöhtes Entzündigungsniveau bei Erwachsenen feststellbar, die Opfer eines Kindheitstraumatas waren. Dies kann sich wiederum in potenziell lebensbedrohlichen Krankheiten wie z. B. Diabetes Typ 2, Arthritis sowie Herz- und Kreislauferkrankungen niederschlagen. Festgestellt wurde jedoch auch der Einfluss solcher Traumata auf vermehrtes Auftreten von Infektionen, erhöhtes Risiko für Asthma, Schlafstörungen sowie somatische Beschwerden während der Kinder- und Jugendjahre.

 

Zu den Kindheitstraumata zählen neben den Erfahrungen von sexuellen Missbrauch,  auch emotionaler Missbrauch, die  Vernachlässigung durch Bezugspersonen sowie auch die Trennung von wichtigen Bezugsperson der Kindheit  vor dem Alter von 17 Jahren. So kann die Scheidung der Eltern als Kindheitstrauma bezeichnet werden, mit Folgen für Psyche und Gesundheit, die sich erst im Erwachsenenalter zeigen können, auf psychischer wie auch auf körperlicher Ebene.

 

Wissenschafler fanden eine generelle Verbindung zwischen Kindheitstraumata und einem erhöhten Entzündungsniveau.

 

Mit der Technik von EMDR können solche Kindheitstraumata in jedem Alter verarbeitet werden.

 

Negative Kindheitserlebnisse müssen uns nicht das ganze Leben begleiten bzw. beeinflußen.

 

(eingestellt am 08.07.2019 Hanna Binninger; www.psylex.de/News/Störung/Psyche/Ursachen/Kindheitstrauma/Sudie der Molecular Psychiatry, American Academy of Pediatrics)